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Unsere aktuellen Pressemitteilungen

Interessante und wichtige Informationen für Sie als Verbraucher und Kunde, Hinweise auf Veranstaltungen, das Neueste in eigener Sache – unter „Aktuelles“ erfahren Sie immer, was gerade läuft und Thema ist rund um die Stadtwerke Wesel GmbH.

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  1.  

    Stadtwerke bringt mit Teliko das schnelle Internet zu den Firmen

    RP online, 03.05.2017
    Es gibt kaum noch einen Mittelständler, der nicht aufs schnelle Internet angewiesen ist. Vor allem für Unternehmen, die bundesweit beziehungsweise international tätig sind, ist der Anschluss ans Glasfasernetz überlebensnotwendig. Doch gerade in den Weseler Gewerbegebiete ist die Versorgung bislang alles andere als optimal. "Die großen Massenanbieter wie Telekom und Unitymedia jedenfalls haben kein Interesse, Gewerbekunden ans Glasfasernetz anzubinden", weiß Achim Klingberg aus eigener leidvoller Erfahrung. Der Geschäftsführer der bekannten Weseler Lase Industrielle Lasertechnik GmbH mit Sitz an der Rudolf-Diesel-Straße war deshalb mehr als froh, als er im vergangenen Jahr von der Möglichkeit erfuhr, dass die Weseler Stadtwerke diese Marktnische zusammen mit ihrem Kooperationspartner, dem Limburger IT-Dienstleister Teliko, erobern wollen. Achim Klingberg ist der erste Kunde von Stadtwerken und Teliko und von deren Arbeit begeistert. "Da ist alles perfekt gelaufen", sagt er.
    Mehrere Hundert Firmen in der Kreisstadt, schätzt Teliko-Geschäftsführer Klaus Friederitzi, dürften sich in den nächsten Jahren für die maßgeschneiderten und "qualitativ hochwertigen IT- und Telekommunikationslösungen von den Stadtwerken und uns interessieren". Davon ist auch Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink überzeugt, der mit Klaus Friederitzi gestern zu Gast bei Achim Klingberg war. "Wir als Stadtwerke sind dauerhaft als Partner da. Auf uns kann man sich verlassen", betonte Michelbrink. Mehrfach machte er deutlich, dass dieses neue Angebot ausschließlich für Gewerbetreibende und nicht auch für Privathaushalte gelte.
    Damit keine Missverständnisse entstehen: Nicht jedes Unternehmen kann von den Stadtwerken an die Datenautobahn angeschlossen werden. Voraussetzung ist nämlich, dass die interessierten Firmen in der Innenstadt oder in einem der Gewerbegebiete (Am Schornacker, Rudolf-Diesel-Straße, Schepersfeld, Lippemündungsraum, Lippeglacis und Hafen, Emmericher Straße/Abelstraße) beziehungsweise entlang der Trassen dorthin angesiedelt sind. "Damit haben wir aber gut 95 Prozent aller Unternehmen im Fokus", so Michelbrink.
    Stadtwerke und Teliko legen nach eigenen Angaben aber nicht nur Glasfaser in jedes Kundenbüro, sondern bieten auch viele andere Zusatzleistungen wie Sicherheitslösungen, Sprachmehrwertdienste, Telefonie oder Unternehmensvernetzungen.
    Interessant dürfte auch sein, dass die Stadtwerke zusammen mit Teliko mittlerweile auch als Rechenzentrums-Dienstleister auftritt. Die dafür nötige Hardware befindet sich am Firmensitz Emmericher Straße. "Das Thema Rechenzentrum dürfte für viele Mittelständler interessant sein, die bislang noch wichtige Daten abends auf Stick ziehen", sagt Michelbrink. "Bei uns gibt es nun die Möglichkeit, Daten auf einer privaten Cloud zu hinterlegen."
    Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, meldet sich bei den Stadtwerken unter Tel. 0281 9660-266.
    Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/stadtwerke-bringt-mit-teliko-das-schnelle-internet-zu-den-firmen-aid-1.6792484

  2.  

    Gasversorgung Diersfordt / Bislich

    In den letzten Jahren sind die notwendigen Gasleitungen für die Erdgasversorgung von Bislich verlegt worden. Um die zukünftig erforderlichen Gasmengen für die Versorgung von Diersfordt und Bislich sicherzustellen, werden ab dem 12. September Arbeiten an den Gasanlagen in der Straße Am Jäger in Diersfordt durchgeführt.        

    Unter anderem ist es dafür notwendig, die Gasnetze Diersfordt und Bislich vom Netz des vorgelagerten Gasnetzbetreibers, der Thyssengas, zu trennen. Um eine unterbrechungsfreie Versorgung für unsere Kunden zu gewährleisten, wird deshalb über einen Flaschenwagen Erdgas eingespeist.

    In den letzten Jahren sind die notwendigen Gasleitungen für die Erdgasversorgung von Bislich verlegt worden. Um die zukünftig erforderlichen Gasmengen für die Versorgung von Diersfordt und Bislich sicherzustellen, werden ab dem 12. September Arbeiten an den Gasanlagen in der Straße Am Jäger in Diersfordt durchgeführt.        

    Unter anderem ist es dafür notwendig, die Gasnetze Diersfordt und Bislich vom Netz des vorgelagerten Gasnetzbetreibers, der Thyssengas, zu trennen. Um eine unterbrechungsfreie Versorgung für unsere Kunden zu gewährleisten, wird deshalb über einen Flaschenwagen Erdgas eingespeist.

  3.  

    Altweiber-Feier Stadtwerke

    Schweren Herzens und nach gründlicher Prüfung müssen die Stadtwerke Wesel zukünftig auf die Ausrichtung der populären Altweiberfeier am Unternehmenssitz Emmericher Straße verzichten.
     
    Die Feier, die ursprünglich als Mitarbeiterveranstaltung ins Leben gerufen wurde, wuchs über die Jahre durch Kunden und Geschäftspartner zu einer beliebten Karnevalsveranstaltung. Inzwischen ist eine Größenordnung erreicht, die ein immer umfangreicheres  Veranstaltungs- und Sicherheitsmanagement und vor allem geeignete Örtlichkeiten mit Zu- und Abfahrten, Aufstellflächen, Pkw-Stellplätzen usw. erfordert. Diese Bedingungen können die Stadtwerke am Unternehmenssitz nicht ausreichend herstellen. Ausschlaggebend für den künftigen Verzicht auf die Altweiber-Feier ist vor allem die verkehrsbedingte Gefahrensituation an der Emmericher Straße.
     
    Die Stadtwerke bleiben ungeachtet dessen dem Weseler Karneval verbunden und unterstützen auch weiterhin den CAW und einzelne Veranstaltungen im Laufe der Session.
     
    Die Stadtwerke wünschen allen Weseler Karnevalsfreunden eine tolle Session 2015/16.
     
    Stadtwerke Wesel GmbH
    Franz Michelbrink
    Emmericher Straße 11 – 29
    46485 Wesel
    Tel.: 0281 / 9660 – 103
    Fax: 0281 / 6 50 74
    E-Mail:
    franz.michelbrink@stadtwerke-wesel.de
     

  4.  

    Bislich hat seinen ersten Erdgas-Kunden 20.11.2014

    RP online, 20.11.2014
    Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink gratulierte Christiane Annies. Die Arbeiten schreiten weiter zügig voran. Im Frühjahr 2015 sollen sämtliche Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Aktionspreis gilt noch bis 31. Dezember.
    Franz Michelbrink ließ es sich nicht nehmen, der ersten Erdgas-Kundin in Bislich persönlich zu gratulieren. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel, selbst gebürtiger Bislicher, überreichte Christiane Annies gestern einen Blumenstrauß. Die heizt nun seit dem 23. Oktober mit Erdgas und ist damit die erste von bisher vier Kunden, bei denen die Versorgung bereits läuft. Insgesamt sind es 111 Kunden, die von dem neuen Angebot Gebrauch machen werden. 25 bis 30 Interessenten sollen dazu kommen, wie Stadtwerke-Kundenberater Rainer Fest mutmaßt. "Damit können wir wirklich zufrieden sein", sagt Fest.
    Die Stadtwerke liegen aber nicht nur bei der Kunden-Akquise im Soll. Auch die Bauvorhaben im Dorf verlaufen bisher reibungslos. Das ursprüngliche Ziel, im Oktober 2015 fertig zu sein, werden die Stadtwerke voraussichtlich sogar unterschreiten. "Läuft alles planmäßig, müssten wir im April, spätestens im Mai fertig sein", glaubt Projektleiter Bernd Hammerschlag. Probleme bei der Verlegung der Leitungen gab es bisher kaum. Im Bereich der Volksbank-Filiale stockte es aufgrund von querenden Leitungen ein wenig, aber sonst gingen die Arbeiten zügig voran. Eine weitere Verzögerung vermutet Hammerschlag lediglich in der Gotenstraße, wo archäologische Funde vermutet werden.
    Positive Rückmeldungen zum Ablauf der Baumaßnahmen, die nun seit sieben Monaten laufen, erhielten die Stadtwerke auch aus der Bislicher Bevölkerung. "Wir hatten die Bürger ja informiert, dass es an der einen oder anderen Stelle zu Beeinträchtigungen kommen könnte. Aber es haben sich schon einige Bislicher bei uns gemeldet, dass die Belastungen gar nicht so schlimm gewesen seien", freut sich Hammerschlag. Bisher haben die Stadtwerke sieben Kilometer Netzstrecke verlegt. Drei werden noch folgen. Für zwei Bereiche im Deichdorf, die eigentlich nicht angeschlossen werden sollten, sieht es nun doch ganz gut aus. Für Teile des Feldwicker Wegs steht dies schon fest. Auch für den Drögenkamp ist Rainer Fest zuversichtlich. "Neun Haushalte sollten es mindestens sein. Und mit exakt so vielen Interessenten laufen derzeit gute Gespräche", sagt er.
    Vom Aktionspreis der Stadtwerke, die Umstellung auf Erdgas lediglich für 200 Euro vornehmen zu lassen, können die Kunden noch bis zum 31. Dezember profitieren. Die Ersparnis liegt in diesem Fall immerhin bei fast 1900 Euro. Allerdings, das haben Fest und Hammerschlag bereits festgestellt, mussten die meisten der neuen Erdgas-Kunden in Bislich auch in eine neue Heizungsanlage investieren.
    Das Engagement der Stadtwerke im Dorf geht aber noch weiter. Denn neben den Gasleitungen wurden gleichzeitig auch Leerrohre verlegt, die die Voraussetzungen für eine spätere Breitbandversorgung schaffen. "Derzeit suchen wir noch nach Partnern, mit denen wir dieses Projekt angehen wollen", erklärt Hammerschlag.
    Quelle: RP online, von Michael Elsing 
     

  5.  

    Stadtwerke Wesel jetzt an Windpark in Stendal beteiligt 05.11.2014

    RP online, 05.11.2014
    Stadtwerke Wesel jetzt an Windpark in Stendal beteiligt

    Die Stadtwerke Wesel haben gestern mit den Grünwerken (Tochter der Stadtwerke Düsseldorf), den Neuen Energien Hilden (Tochter der Stadtwerke Hilden) und MEGA Monheim Verträge zum Erwerb eines Windparks mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt unterzeichnet.
    Sie beteiligen sich an der Windpark Lindtorf GmbH, die Eigentümerin und Betreiberin der Windräder ist. Das Investitionsvolumen beträgt rund 27 Millionen Euro. Der Windpark wurde Anfang Oktober in Lindtorf, Kreis Stendal (Sachsen-Anhalt) an das Netz angeschlossen und liegt nur rund 90 Kilometer vom Windpark Prützke II in Brandenburg entfernt.
    Nach Prützke II, das Düsseldorf, Hilden und Monheim 2013 gemeinsam erworben hatten, wurde das Netzwerk nun um die Stadtwerke Wesel erweitert. Die Anlage wird jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und dabei 25 500 Tonnen CO2 vermeiden. Versorgungsgrad: 9400 Haushalte
    Quelle:

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/stadtwerke-wesel-jetzt-an-windpark-in-stendal-beteiligt-aid-1.4645803

  6.  

    Für die Zukunft gerüstet 12.09.2014

    Für die Zukunft gerüstet
    NRZ 12.09.2014 | 00:22 Uhr

    Die Weseler Stadtwerke und die Gelsenwasser AG möchten bei den Energie- und Wassernetzen enger kooperieren. Zu diesem Zweck soll eine Gesellschaft mit dem Namen „Netzservicegesellschaft Niederrhein“ gegründet werden, die zu je 50 Prozent den Stadtwerken und der Gelsenwasser Energienetze GmbH, eine Tochtergesellschaft des Gelsenkirchener Unternehmens, gehören soll. Durch diesen Schritt erhoffe man sich Synergien, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Franz Michelbrink gestern.

    Nach NRZ-Informationen kann Gelsenwasser etwas, was die Stadtwerke derzeit nicht können. Die technischen Prozesse, die notwendig sind, um Leitungen zu betreiben, müssen in einem so genannten Betriebshandbuch erfasst sein. Dies ist insbesondere auch aus Gründen der rechtlichen Absicherung erforderlich. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, müssten die Stadtwerke viel Geld in die Hand nehmen und wohl auch neues Personal einstellen. Gelsenwasser indes bringt die entsprechenden Voraussetzungen in die neue Gesellschaft mit ein.

    Zum anderen erhofften sich die Stadtwerke mit dieser Kooperation Kosteneinsparungen bei der Datenverarbeitung, der Lagerhaltung und der Materialbeschaffung. Dadurch solle der Betrieb der Netze noch effektiver werden, so Michelbrink. Man sei zwar effizient, „aber die Welt dreht sich weiter“. Mit der neuen Gesellschaft seien die Stadtwerke für die Zukunft noch besser aufgestellt.

    Einen Personalabbau schloss der Geschäftsführer aus. Dies sei nicht Ziel der Vereinbarung. Wie viele Mitarbeiter die neu gegründete Gesellschaft haben wird, müsse indes noch abgestimmt werden.

    Der Hauptsitz der Netzservicegesellschaft Niederrhein soll auf dem Gelsenwasser-Betriebsgrundstück im Gewerbegebiet Am Schornacker entstehen. Für Kunden ändere sich damit aber nichts, verspricht Michelbrink: „Die Kundenbeziehungen bleiben an der Emmericher Straße.“

    Quelle:http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/fuer-die-zukunft-geruestet-aimp-id9813056.html

  7.  

    Täglich neue Überraschungen 22.07.2014

    Täglich neue Überraschungen im Weseler Stadthafen
    NRZ 21.07.2014 | 21:00 Uhr

    Der Stadthafen in Wesel wird derzeit mit einer neuen Kaimauer und einem Eisenbahnanschluss ausgestattet und später an Deltaport übergeben. Es ist der größte Kraftakt, den die Weseler Stadtwerke je vollbracht haben. Ein Besuch auf der Großbaustelle.

    Der Rhein ist nicht das Meer. Wie schön wäre jetzt eine wenigstens etwas steife Brise für die 40 Männer, die bei diesem Hochsommer-Wetter im Hafen Knochenarbeit verrichten. Da sieht es wahlweise aus wie auf einem Ausgrabungsfeld oder wie beim Eisenbahnbau der amerikanischen Pioniere. Wann Wesels neuer Stadthafen fertig sein wird, ist schwer zu sagen. Täglich gibt es hier neue Überraschungen.

    Es ist der größte Kraftakt, den die Weseler Stadtwerke je vollbracht haben. Nachdem frühere Träume vom Wohnen und Werken am Rhein ausgeträumt waren und die Funktion des Hafens als Nutzhafen im Häfen-Verbund Deltaport festgezurrt ist, haben die Stadtwerke als bisheriger Betreiber den städtischen Hafen mit neuer Kaimauer und aktiviertem Eisenbahnanschluss an Deltaport zu übergeben. Danach verabschieden sie sich von hier. Aber eben nicht, bevor dieses gut zehn Millionen Euro teure „Jahrhundertbauwerk“ fertig gestellt ist, wie Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink es nennt.

    Bei laufendem Hafenbetrieb

    Von der neuen Rheinbrücke aus sieht man kaum mehr als eine rostige Blechwand. Da ahnt man nicht, dass auf 700 Metern Spundbohle um Spundbohle in den Boden gerüttelt wurde, dass dabei immer wieder das nach dem Krieg hier abgekippte Trümmermaterial nachrutschte und für Probleme sorgte; dass die neue Wand mit 310 bis zu 40 Meter langen, ins Erdreich ragenden Ankern gesichert wurde oder noch wird; dass die Lücke zwischen alter und neuer Spundwand schon weitgehend verfüllt wurde und dass nun die mächtigen Betonfundamente der ausrangierten Kräne mühsam abgetragen werden müssen. Ganz zu schweigen von der aufwändigen Suche nach Kriegsbomben bevor alles los ging.

    Anlass zum Fluchen gibt es mehr als genug angesichts dieser nicht exakt planbaren Ackerei – zumal sie bei laufendem Hafenbetrieb durchgeführt wird und entsprechend einzuschränken oder zu unterbrechen ist. Dennoch geht es sichtbar voran. Die ersten von sieben Metalltreppen werden installiert, über die die Schiffer an der Spundwand hochklettern können. Die Verlegung der 1800 Meter Gleise kommt voran. Zu zweit parallel verlaufend, haben sie ebenso wie die Spundwand etwas Ordnendes.

    Einer der die Kräne ersetzenden neuen Bagger ist schon da, der Bau für die Salzverladestelle wächst. Zwei Schüttgruben entstehen noch, die neue Uferstraße, ein Auto-Abstellplatz für die Schiffer und ein unterirdisches Sammelbecken für Regenwasser. Auf die Kaimauer kommt schließlich der Deckel drauf, die Abdeckung. Und 20 Poller zum Festmachen der Schiffe, die dann reichlich anlegen sollen.

    Irgendwann wird’s schon fertig werden, und dann könnte ein Hafenfest steigen – mit Shanty-Chor und Akkordeon und vielleicht ein paar Möwen. Die jetzt hier schwitzenden Arbeiter um Polier Wolfgang Berg von der Firma Maas, die Männer von Hülskens, die einen Teil der Hafenwand bauen, werden dann drei Kreuze machen. Diplom-Ingenieur Ulf Heinrich, den die Stadtwerke unter anderem deshalb zum Baubeauftragten gemacht haben, verliert seinen Humor nicht: „Dann sollten wir eine Woche wegfahren, uns gegenseitig die Schuld für die Probleme zuschieben und uns richtig besaufen.“

    Joachim Freund

    Quelle: http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/taeglich-neue-ueberraschungen-im-weseler-stadthafen-id9618579.html
     
     

  8.  

    Bislich bekommt Erdgas – Start im April 19.02.2014

    Datum: 19.02.2014
    zuletzt aktualisiert: 19.02.2014

    Wesel (RP). Bislich bekommt Erdgas – Start im April

    Franz Michelbrink, Geschäftsführer der Stadtwerke, warb in seinem Heimatort für die Erdgasversorgung im Deichdorf, die schon bald Realität wird. Das Interesse ist groß: 100 Bürger kamen zu der Info-Veranstaltung der CDU-Fraktion. Von Michael Elsing

    Franz Michelbrink fühlte sich bei seinem Heimspiel sichtlich wohl. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel ist gebürtiger Bislicher und kannte nahezu jeden Besucher, der am Dienstagabend in den Saal der Gaststätte Pooth gekommen war. Die Bürger des Deichdorfs waren in Scharen zu der Informationsveranstaltung gekommen, zu der die CDU-Fraktion mit Bürgermeister-Kandidat Jürgen Linz an der Spitze eingeladen hatte.

    Rund 100 Besucher lockte das Thema "Erdgasversorgung in Bislich" an. Und die wird schon bald Realität. Denn bereits in knapp zwei Monaten, so erklärte es Michelbrink in seiner Präsentation, beginnen die Bauarbeiten. "Das ist eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für Bislich", sagte der Stadtwerke-Chef, der die Kosten des Projekts auf 2,5 Millionen Euro bezifferte. Neben den Leitungen, die sich aus Kostengründen auf den Ortskern beschränken werden, soll auch ein Leerrohr für eine etwaige Breitband-Versorgung verlegt werden. Ende 2015 sollen dann sämtliche Baumaßnahmen bereits abgeschlossen sein.

    Michelbrink betonte, dass sich die Stadtwerke hinsichtlich der Kosten, die auf die Bislicher Bürger, die eine Umstellung auf Erdgas erwägen, zukommen werden, mächtig gestreckt hätten. "Wir werden für die Umstellung einen Aktionspreis von 200 Euro brutto anbieten, der bis zum 31. Dezember 2014 gültig ist", so Michelbrink. Dieser Preis schließt den Baukostenzuschuss ein und gilt für Hausanschlüsse, die eine Länge von 15 Metern nicht überschreitet, was bei nahezu allen Häusern in Bislich der Fall wäre. Hinzu käme lediglich noch eine einmalige Gebühr von etwa 56 Euro für die Setzung eines Zählers durch die Stadtwerke.

    Allerdings: Die weiteren Belastungen, die auf die Hauseigentümer zukommen, sind davon abhängig, wie alt die bisherige Heizungsanlage war. Relativ günstig sieht es noch bei der Umstellung von Flüssig- auf Erdgas aus. Da könnten es zwischen 600 und 1500 Euro werden, falls die Anlage nicht veraltet ist. Bei der Umstellung von Öl auf Erdgas wird's teurer. Falls eine neue Anlage erforderlich ist, dürften sich die Kosten zwischen 7000 und 11000 Euro bewegen. Wer bis dato mit Strom heizte, ist sogar mit 12000 bis 16000 Euro dabei.

    Michelbrink stellte aber auch klar, dass für einige Hauseigentümer eine Veränderung unausweichlich ist. Denn laut Energiesparverordnung müssen Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, ab 2015 außer Betrieb genommen werden. Er wies darauf hin, dass das Heizen mit Erdgas gegenüber Flüssiggas, Öl und Strom die eindeutig günstigste Variante ist. "Außerdem ist Erdgas umweltfreundlich, nachhaltig, komfortabel und sicher."

    Die Stadtwerke wollen die Bislicher Bürger in den kommenden Monaten auf den neuesten Stand bringen. "Weitere Infos folgen über das Internet, im persönlichen Gespräch oder bei Hausbesuchen", kündigte Michelbrink an.

    Quelle:
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/bislich-bekommt-erdgas-start-im-april-aid-1.4045533

  9.  

    Gas-Angebot für Bislich weckt Interesse 18.02.2014

    Datum: 18.02.2014
    VON MELANIE KOPPEL - zuletzt aktualisiert: 18.02.2014

    Wesel (DW). Die Weseler Stadtwerke verlegen auch Leerrohre für Breitbandkabel.

    Der Info-Abend in Bislich war gut besucht, kein Platz war im Saal der Gaststätte Pooth frei. Die Weseler Stadtwerke verlegen auch Leerrohre für Breitbandkabel. Geschäftsführer Franz Michelbrink stellte die bisherige Planung des etwa 2,5 Millionen Euro teuren Projektes vor.

    Das Interesse war groß, kein Platz war im Saal der Gaststätte Pooth frei. Die Bewohner im Dorf am Deich wollten Informationen erhalten, wie es denn aussieht mit der von den Stadtwerken angebotenen Versorgung mit Gas. Bei einer öffentlichen Fraktionssitzung der CDU am Montag stellte Franz Michelbrink, Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel, die bisherige Planung des etwa 2,5 Millionen Euro teuren Projektes vor.

    Am Ende war der Chef der Stadtwerke recht zufrieden mit dem Abend in Bislich. Auch wenn noch keine Verträge unterschrieben worden sind, freute er sich über die große Resonanz. Natürlich wollten die meisten Teilnehmer wissen, was es kostet, wann mit den Arbeiten begonnen wird und - gehört ihre Straße dazu? Die Informationen lieferte ihnen Michelbrink. Die Kosten für den Anschluss eines Hauses an das Erdgasnetz setzen sich aus einem Baukostenzuschuss für die Versorgungsleitung, dem Hausanschluss selbst und den Kosten für Zähler und Inbetriebnahme zusammen. Für den Preis ist maßgeblich, wie lang die Anschlussleitung, also der Weg von der Versorgungsleitung bis zum Anschluss im Haus, sein muss. Bei einer Anschlusslänge von 15 Metern liegt man hier regulär bei etwa 2000 Euro. Allerdings bieten die Stadtwerke einen Sonderpreis, wenn der Anschluss bis zum 31. Dezember diesen Jahres bestellt wird und innerhalb von zwei Jahren nach Fertigstellung mit Erdgas beliefert wird. Dann gibt es den Hausanschluss bis 15 Meter Anschlusslänge, einschließlich dem Betriebskostenzuschuss, für 200 Euro. Jeder laufende Meter mehr schlägt zusätzlich mit rund 60 Euro zu Buche. Allerdings sagte Michelbrink, dass für die meisten der Bislicher Haushalte 15 Meter reichen werden.

    Die Bauarbeiten in Bislich sollen zwischen Mitte und Ende April beginnen und zum Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Geplant ist dabei die Versorgung aus Richtung Diersfordt ab „Auf der Höcht“ bis in den Bislicher Ortskern hinein. Weiter außerhalb liegende Straßen, wie „Drögenkamp“ sind bisher zwar nicht in der Planung enthalten, doch sagte Michelbrink, dass sie bei hoher Resonanz der Anwohner möglicherweise noch integriert werden können. Noch nicht ausgeschrieben.

    Genaue Daten für den Beginn gibt es bisher nicht, da das Bauprojekt noch nicht ausgeschrieben ist. Auch ist noch nicht klar, wann wo begonnen wird und ob an mehreren Straßen gleichzeitig angefangen werden kann. Dort wo es möglich ist, soll mit Raketenbohrungen gearbeitet werden um so wenige Straßenaufbrüche wie möglich machen zu müssen. Neben der Gasleitung wird ein Leerrohr verlegt, durch das Bislich später an das Breitbandkabel-Netz angeschlossen werden kann.

    Die Ansprechpartner

    Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hatte den Beschluss gefasst, den Bislicher Ortskern an die Gasversorgung anzuschließen.

    Diersfordt wird bereits seit 2009 mit Erdgas versorgt. Laut Angaben der Stadtwerke lässt die Diersfordter Anbindung an die Hochdruckleitung der Firma Thyssengas eine Erweiterung für Bislich zu.

    Weitere Fragen zu diesem Projekt beantworten Projektleiter Bernd Hammerschlag ( 0281/ 9660 333) sowie die Berater Rainer Fest ( 0281/9660 265) und Harald Rütter ( 0281/ 9660 266).

    Quelle:
    http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/gas-angebot-fuer-bislich-weckt-interesse-id9012359.html

  10.  

    Blockheizkraftwerk macht's mollig 01.02.2014

    Datum: 01.02.2014
    VON ISABELL HÜLSER - zuletzt aktualisiert: 01.02.2014

    Wesel (RP). Heizen ohne eigene Heizung – das ist im Neubaugebiet Stoppenbergstraße möglich.

    Die Stadtwerke begrüßten dort gestern ihre erste Wärmekundin. Noch läuft der Innenausbau im neuen Haus von Dr. Dörte Schwepper im Neubaugebiet Stoppenbergstraße, Warm ist es in ihren eigenen vier Wänden aber schon jetzt. Und das ganz ohne eigene Heizung. Denn sie ist die erste Kundin im Neubaugebiet, deren Haus durch das neue Blockheizkraftwerk der Stadtwerke beheizt wird. Dass das funktioniert zeigte sich gestern im schon mollig warmen Wohnzimmer.

    "Das Thema Nahwärme ist für die Stadtwerke ein relativ neues Thema", sagte Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink. Ein Thema, in das die Stadtwerke viel Know-how stecken wollen. Diese umwelt- und ressourcenschonende Wärme durch ein Blockheizkraftwerk sei mit Blick auf die Zukunft ein wichtiger Baustein im Bereich Energieeffizienz. 480 000 Euro haben die Stadtwerke in die Anlage an der Stoppenbergstraße investiert. Weitere sollen folgen.

    "Der Fokus liegt in den nächsten Jahren auf der Feldmark und der Innenstadt", so Michelbrink. Konkret nennt er das künftige Hessenviertel sowie Gespräche mit dem Bauverein über Objekte an der Hamminkelner Landstraße. Die Investitionsmaßnahmen der Stadt beim Straßenbau in der Innenstadt will der Versorger zusätzlich nutzen, um straßenweise Nahwärmelösungen anzubieten. Insofern habe das Neubaugebiet Stoppenbergstraße "Beispielwirkung". "Der Kunde spart in 15 Jahren circa 5000 Euro", sagt Michelbrink. Trotz Einsparungen (z.B. keine Heizungs-Wartungskosten oder Kosten für Reparaturen, Schornsteinfeger) muss Überzeugungsarbeit geleistet werden. Eine kleine psychologische Barriere müsste abgebaut werden, so Michelbrink. Schließlich habe man keine eigene Heizung, sei abhängig vom Blockheizkraftwerk, über das im vorliegenden Fall bald bis zu 38 Objekte heizen und ihr Warmwasser beziehen sollen. Das wirft praktische Fragen auf. "Was ist denn, wenn mal alle gleichzeitig heiß baden wollen?", fragt Dörte Schwepper. Auch dafür wären die Kapazitäten laut Projektmanager Bernd Hammerschlag vorhanden. Zudem kann auf die Sicherheit von vier Anlagen zurückgegriffen werden.

    Quelle:
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/blockheizkraftwerk-macht-s-mollig-aid-1.4002891

  11.  

    Kaimauer: gerüttelt, nicht gerammt 04.09.2013

    Datum: 04.09.2013
    VON FRITZ SCHUBERT - zuletzt aktualisiert: 04.09.2013

    Wesel (RP). Spannender Moment im Stadthafen: Die erste Doppelbohle für die neue Kaimauer wurde gestern erfolgreich und exakt in die Tiefe gebracht. Ein Vibrationsverfahren sorgt für wenig Lärm, schont zudem die alte Mauer und Gebäude.

    Fast wie durch Butter: Der sogenannte Rammbär (rot) rüttelt die 20 Meter lange Bohle neben den Öl-Steiger-Dalben zehn Meter tief ins Erdreich. Foto: malz

    Das Millionen-Projekt Kaimauer nimmt Gestalt an. Während die Bagger und Kräne für vorbereitende Arbeiten (RP berichtete) bereits einige Hundert Meter weiter hafeneinwärts im Einsatz sind, konnte unterhalb der Einfahrt, gleich neben dem Öl-Steiger der Firma Garant, gestern die erste Doppelbohle erfolgreich und exakt in die Tiefe gebracht werden. Das geht erstaunlich flott und sanft. Wie Ingenieur Udo Bovenkerk erläutert, hat man sich für ein Vibrationsverfahren entschieden. Das vom Bauunternehmen Maas aus Moers eingesetzte Gerät heißt zwar Rammbär, aber es wird eben nicht gerammt, sondern gerüttelt.

    Das hat mehrere Vorteile: Laute Rammschläge werden vermieden. Erschütterungen halten sich sehr in Grenzen. Das schont Nerven und Material. Eben weil die alte Kaimauer marode ist, verringert Rütteln das Risiko plötzlicher Bewegungen. Auch Gebäude wie Silos und Lagerhallen sollen mit dem Verfahren vor Rissen geschützt werden. "Wir haben ein Beweissicherungsbüro eingeschaltet", sagt Udo Bovenkerk. "Lautstärke und Vibration werden ständig gemessen."

    Ein paar Zahlen verdeutlichen die Dimensionen: Zu erneuern ist die Kaimauer im Wesel Stadthafen auf einer Länge von 700 Meter. Die benötigten Spundbohlen bringen es auf insgesamt 2400 Tonnen Gewicht. Jede ist 20 Meter lang und muss zehn Meter tief in die Erde unterm Hafengrund gebracht werden. Die aus den aneinandergereihten Bohlen entstehende Mauer wird auch horizontal mit dem Ufer befestigt. Dafür werden 310 sogenannte Verpressanker installiert – sozusagen als Querstangen. 70 Tage sind kalkuliert. Das heißt, dass jeden Tag zehn bis zwölf Meter Spundwand geschafft werden sollen.

    Bauherr sind bekanntlich die Stadtwerke Wesel, die ihre Anlagen anschließend in die neue Hafen-Gesellschaft Delta-Port einbringen. Wesels Stadthafen ist dann mit dem Hafen Emmelsum und dem Rhein-Lippe-Hafen der Dritte im Delta-Port-Bunde. Dessen Geschäftsführer Jens Briese ließ es sich gestern nicht nehmen, sich vom Fortschritt im Stadthafen kurz selbst zu überzeugen. Schließlich hat so eine Aktion auch Symbolcharakter.

    Offiziell gefeiert wird der Start für die Mauer bekanntlich am Donnerstag, 19. September. Das wird dann an Bord der "River Lady" bei einer Fahrt durchs gesamte Delta-Port-Gebiet geschehen. Es war ein für alle Beteiligten passender Termin gefragt. Mit den gestern gesetzten ersten Bohlen liegt das Projekt laut Bovenkerk "genau im Zeitplan".

    Quelle:
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/kaimauer-geruettelt-nicht-gerammt-1.3652218

  12.  

    Stadthafen - das größte Projekt der Stadtwerke 10.08.2013

    Datum: Stadthafen - das größte Projekt der Stadtwerke
    zuletzt aktualisiert: 10.08.2013

    Wesel (RP). Die Stadtwerke investieren 12,4 Millionen Euro in die Kaimauer. Aber der Hafen gehört nun Deltaport – mit Logistik als Kerngeschäft.

    Das symbolische Rammen eines Pfahls im Hafen – sprich: Grundsteinlegung – findet am 19. September statt. Doch die Arbeiten zur Sanierung der Kaimauer beginnen jetzt. Es ist da größte Vorhaben, das die Weseler Stadtwerke je angepackt haben. Sie machen den Stadthafen für 12,4 Millionen Euro fit, um ihn an Deltaport, die Hafen-Gesellschaft des Kreises zu übergeben. Das geschieht Ende August, während die Stadtwerke für die Sanierung geradestehen bis zur Fertigstellung der Maßnahme. RP-Redakteur Thomas Hesse sprach mit Stadtwerke-Chef Michelbrink.

    Die Stadtwerke Wesel investieren eine Summe von netto 10,4 bzw. brutto von 12,4 Mio. € in die Sanierung des Stadthafens. Ist das nicht ein Risiko?

    Franz Michelbrink Wenn wir frei entscheiden könnten, hätten wir als Energieversorger natürlich eine renditeträchtige Investition im Energiesektor bevorzugt. Aber diese Entscheidungsfreiheit haben wir nicht. Durch Verträge und Auflagen sind wir verpflichtet, die marode Kaimauer entweder neu zu bauen oder zurückzubauen, also abzubrechen. Ein Abbruch würde ähnlich hohe Kosten und Risiken verursachen, bietet aber kaum die Möglichkeit der Refinanzierung der Investition. Deshalb kam letztlich nur ein Neubau der Kaimauer in Frage.

    Trägt der Kreis Wesel als Hauptgesellschafter von Deltaport ein Risiko - die VWG im Kreistag hatte sich öffentlich entsprechend geäußert.

    Michelbrink Die VWG kennt das Vertragswerk zur Häfenkooperation und müsste daher wissen, dass die Stadtwerke für die Sanierung auch finanziell geradestehen müssen und werden. Dafür haben wir unternehmensintern Vorsorge getroffen. Insoweit trägt der Kreis kein Risiko.

    Haben Sie auch über die Alternativen zu einer Hafennutzung nachgedacht?

    Michelbrink Wir haben im Vorfeld unternehmensintern andere Wohn- und Gewerbenutzungen des Ha-fengeländes überlegt und sorgfältig durchgerechnet. Aufgrund der planungsrechtlichen Gegebenheiten, der Nähe zur Kläranlage und zu verschiedenen Hafenbetrieben sowie der Tatsache, dass der Stadthafen nicht hochwasserfrei ist, kamen jedoch hochwertige Wohn- oder Gewerbenutzungen nicht in Betracht. Andererseits glauben wir an die Attraktivität des Standortes für einen Hafen. Unsere Szenario-Rechnungen haben ergeben, dass sich Investitionen in einen Hafen am ehesten refinanzieren lassen. Der Hafen kann und wird u. E. für Wesel und die Region ein positiver Wirtschaftsfaktor sein.

    Die Stadtwerke betreiben den Hafen in Zukunft aber nicht mehr selbst, sondern geben ihn an die neue Hafengesellschaft Deltaport ab.

    michelbrink Das ist richtig. Wir haben zuvor auch entsprechende "Stand-alone"-Betrachtungen angestellt und könnten den Stadthafen sicherlich als Stadtwerke Wesel selbst betreiben. Mit der Gründung von Deltaport haben die beteiligten Kommunen aber eine Hafengesellschaft mit großem Flächenpotential und europaweiter Ausrichtung auf den Weg gebracht. In unmittelbarer Nähe und in Konkurrenz dazu einen vergleichsweise kleinen Stadthafen allein zu betreiben, macht in der Gesamtbetrachtung wenig Sinn. Für Deltaport ist Hafenlogistik das Kerngeschäft. Von einer professionellen Ausrichtung in der Logistikbranche und von einem besseren Marktzugang wird auch der Stadthafen auf Dauer profitieren - darauf werden wir auch achten.

    Aber die Stadtwerke geben ihre Investition in fremde Hände und haben keinen Einfluss mehr.

    michelbrink Das ist nur zum Teil richtig. Wir haben, ebenfalls in enger Abstimmung mit Herrn Briese von Deltaport, das gesamte Vertragswerk mit unseren Partnern im Stadthafen neu geschlossen. Damit sind die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Stadthafens positiv gesetzt. Im Übrigen ist es auch bei Kooperationen so, dass man eigene Kompetenzen und Handlungs-spielräume aufgeben muss.

    Warum bauen die Stadtwerke und nicht Deltaport?

    michelbrink Die Sanierung von Hafenbahn und Kaimauer steht unter einem enormen Zeitdruck, da wir entsprechende Verpflichtungen gegenüber den Umschlagunternehmen im Hafen eingegangen sind. Mit den Planungen wurde im Herbst 2012 begonnen. Die Arbeiten müssen im Frühjahr 2014 fertig sein. Deltaport war zu dieser Zeit noch in der Gründungsphase und muss im Hafen Emmelsum sowie im Rhein-Lippe-Hafen die Entwicklung vorantreiben. Deshalb haben die Stadtwerke Wesel die Sanierung des Stadthafens übernommen. Eine nach Auffassung aller Beteiligten sinnvolle und notwendige Aufgabenverteilung.

    Sind Sie bisher im Zeit- und Kostenrahmen?

    michelbrink Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bisher haben wir den engen Zeitrahmen für Planung, Genehmigung und EU-Ausschreibung des Projekts eingehalten. Mit den Bauarbeiten wurde in diesen Tagen pünktlich begonnen. Auch bei den Kosten liegen wir bisher absolut im Rahmen der Vorkalkulation.

    Quelle:
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/stadthafen-das-groesste-projekt-der-stadtwerke-1.3593742

  13.  

    Zwölf-Millionen-Projekt im Hafen startet 07.08.2013

    Datum: 07.08.2013
    VON THOMAS HESSE - zuletzt aktualisiert: 07.08.2013

    Wesel (RP). Stadtwerke lassen die Kaimauer sanieren. Sie tragen das finanzielle Risiko, die Stadt hält sich raus. In wenigen Tagen wechselt der Besitzer des Stadthafens. Er gehört dann der Hafen-Gesellschaft DeltaPort. Logistiker sehen Chancen.

    In vier Bauabschnitten wird die Kaimauer im Hafen saniert. Ein Zwischenstück ist schon fertig. Das Projekt ist schwierig, weil vor dem Kai im Wasser auf der Suche nach Bomben gebaggert wird. Spundwände, die auf Explosives träfen, wären fatal. Foto: NN

    Unter Zeitdruck musste das Sanierungsprojekt im Stadthafen entwickelt werden. Logistiker wie die Firma Rhenus haben nur am Standort angebissen, weil ihnen Investitionen zugesagt wurden. Jetzt startet das 12,4-Millionen-Projekt, dessen Kern die Kaimauer-Sanierung auf 700 Meter Länge ist. In der Summe enthalten ist auch der Ausbau der Hafenbahn für 1,5 Millionen Euro. Sie wird teils zweigleisig angelegt, um auch größere Mengen transportieren zu können, und über die kürzliche Sanierung einer Teilstrecke bis zum Bahnhof hin ausgebaut. Vor allem Logistiker sollen den Stadthafen neu entdecken, der Umschlag landwirtschaftlicher Güter und der Standort der Firma Hülskens (Kies und Wasserbau) werden bleiben. Im Frühjahr 2014 soll alles fertig sein – der Zeitdruck hält an.

    Die Zahlen

    Bauvorhaben mit Besonderheiten

    Aus Stahl Die neuen Spundwände sind 18 bis 19 Meter hoch. Sie werden mit einem schonenden Vibrationsverfahren, nicht etwa mit Rammen bis zu acht Meter tief in das Flußbett gedrückt.

    Mit Treppen Die Kaianlage hat eine Länge von 700 Metern und wird mit Treppen, Pollern und Stegleitern versehen.

    Auf Gleisen 990 Meter Gleise werden am Kai und 780 Meter im Bereich der Hafenbahn erneuert.

    Das Besondere: Die Stadtwerke finanzieren und bauen das Projekt, obwohl der Stadthafen in wenigen Tagen mit der Hafen-Gesellschaft DeltaPort einen neuen Besitzer hat. Die Stadt entlastet sich damit finanziell, obwohl sie es ist, die nach langen Verhandlungen mit dem Kreis den Weseler Hafenbereich unters Dach der neuen Hafen-Gesellschaft schlüpfen lässt. So soll mit Rhein-Lippe-Hafen und Emmelsum die Größe entstehen, die nötig ist, um Interesse in der Logistikbranche und darüber hinaus zu wecken.

    Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink, der die Sanierung gestern mit DeltaPort-Geschäftsführer Jens Briese vorstellte, urteilt so: "Die Stadtwerke stehen vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Wir glauben an die Zukunft des Hafen-Standortes und die Wirtschaftlichkeit des DeltaPort-Verbundes." 15 neue Verträge seien zu verhandeln gewesen. Die drei wichtigsten sind der mit Logistiker Rhenus AG, der sich auch an heutigen Brachflächen an der Kaimauer ausbreitet, mit Anlieger Hülskens, der die Spundwand vor seinem Grundstück selbst baut, und mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) wegen langfristiger Pachtverträge.

    Mit diesem wurde auch vereinbart, extra Pkw-Stellplätze für Rheinschiffer einzurichten. Das WSA hatte die Forderung aufgestellt, dass die marode und in den Jahren der Debatte um die Vision "Wesel an den Rhein" vernachlässigte Kaimauer spätestens bis 2015 zu sanieren ist.

    Eine Großinvestition stand also so oder so an. Weseler Besonderheiten machten sie kompliziert. Besonderes – und teures – Problem sind die Weltkriegsfolgen. Weil im Hafen mit Bomben zu rechnen ist, wird vor dem Kai auf gesamter Länge bis zwei Meter Tiefe ausgebaggert, um explosive Kriegsrelikte ausfindig zu machen. Allein das führt zu 100 000 Euro Mehrkosten. Wie Udo Bovenkerk (Hamminkeln) vom zuständigen Ingenieurbüro sagte, bleibt die alte Kaimauer stehen und die neuen Spundwände aus 50 Zentimeter dickem Spezialstahl werden davorgesetzt. So wird ein Abrutschen ins Wasser verhindert.

    Michelbrink, sagt, dass es wichtig sei, dass "der Hafen ans Laufen kommt". Der Umschlag wird deutlich erhöht. U. a. im Gespräch ist, dass esco (Borth) Salz im Stadthafen umschlägt. Briese sagt, dass auch Zuckerproduzent Pfeiffer & Langen aus Appeldoorn angeklopft habe. Er geht davon aus, dass sich in der Hafen-Branche herumspricht, dass in Wesel viel in Bewegung ist.

    Quelle:
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/zwoelf-millionen-projekt-im-hafen-startet-1.3586575

  14.  

    Start für Wesels neuen Hafen 06.08.2013

    Datum: 06.08.2013
    Wesel. Jetzt geht’s los. Wesel erhält einen neuen Hafen. Quasi jedenfalls: „Er wird komplett neu ausgerichtet“, sagt Franz Michelbrink und spricht von einem Meilenstein in der Geschichte der Stadtwerke, die er leitet.

    Ende August, Anfang September wird in ihrem Auftrag mit dem Bau der neuen Kaimauer und der Umsetzung einer 12,4-Millionen-Euro-Investition begonnen. Ein dreiviertel Jahr später soll sie fertig sein und dem Stadthafen neuen Aufschwung bescheren.

    Michelbrink ist davon überzeugt. Marode sei die Infra-Struktur derzeit. Keiner habe mehr investiert, weil man nicht wusste, was nach dem Scheitern der schönen Wesel-an-den-Rhein-Idee werden würde. Marode ist auch die Kaimauer, teils deshalb stillgelegt. Ist sie erneuert, kann auch die neue Rheinschiff-Generation bedient werden, soll der Stadthafen sich einen Namen als Schüttgut-Umschlagplatz im neuen Hafen-Verbund Deltaport machen. Zucker und Salz?

    Derzeit sei Wesel unter den Verladern kein Begriff, sagt Deltaport-Geschäftsführer Jens Briese. Die Zahlen, die Häfen wie Emmerich im vergangenen Jahr aufweisen (105 000 Schiffsbewegungen), zeigen Bedarf. Konkret wartet alles auf die Entscheidung der Firma

    Esco in Rheinberg, die hier jährlich 350 000 bis 400 000 Tonnen Salz verladen könnte. Zucker von Pfeifer & Langen könnte hinzu kommen. Vor allem auf den Groß-Logistiker Rhenus setzen die Initiatoren, der auf Flächen im nordwestlichen Bereich neue Kapazitäten schaffen will - eventuell auch per Hallen-Bau.

    Befürchtungen hinsichtlich des mit den Plänen verbundenen Lkw-Verkehrs weist Michelbrink zurück: „Den wird niemand merken.“ Die Bundesstraßen-Anbindung liege praktisch vor der Tür, und früher habe es viel mehr Kies-Laster gegeben. 2400 stählerne Bohlen

    Die neue, 700 Meter lange und bis zu 19 Meter hohe Kaimauer wird hinter der Fischertorstraße beginnend in vier Bauabschnitten errichtet. Geplant von den Ingenieursbüros Bovenkerk aus Hamminkeln und Inros Lackner aus Bremen, wird zunächst die gesamte Trasse per Nassbagger zwei Meter tief ausgegraben, um nach Blindgängern zu suchen, bevor die Moerser Firma Maas 2400 je einen halben Meter starke, stählerne Spundbohlen knapp neun Meter tief in den Boden „rüttelt“. Rammen wäre viel lauter.

    Hafen-Anlieger Hülskens hat einen Teil der Wand bereits erneuert und übernimmt den in seinem Bereich noch fehlenden Part ebenfalls selbst. Acht Treppen in der Wand machen den Landgang leichter. Die Schiffer erhalten zudem einen Parkplatz für ihre Autos. Wasserbausteine sichern den Boden des Hafenbeckens gegen Ausspülungen.

    Parallel zum Mauerbau wird ein elf bis 14 Meter breiter Uferstreifen neu befestigt. Die alten Kräne und Schienen dort verschwinden, dafür gibt es ein oder zwei neue Portalkräne. Zwei Gleise für den Bahnanschluss zum Bahnhof entstehen neu. Verbesserungen bei Straßen und Beleuchtung sind vorgesehen. Auf die hässliche Betonklotz-Skyline haben Stadtwerke und Hafen-Gesellschaft trotz neuer Verträge keinen Einfluss. Steige der Umsatz, wollten die Unternehmen investieren, hätten sie angekündigt. Erste Bewegung ist da: Ein Teil des RWZ-Komplexes soll abgerissen werden, Bauanträge für Neues liegen vor.

    Quelle:
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/start-fuer-wesels-neuen-hafen-id8285267.html

Wir beraten Sie gerne!

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