Energiespartipps

Wie Sie bei der Heizung Ihre Energiekosten senken können. Das können sie selbst tun. Ohne Kosten. Allein durch Ihren Umgang mit Energie können Sie selbst dazu beitragen, Ihre Heizkosten möglichst niedrig zu halten. Ein paar wichtige Tipps:


Heizung & richtiges Lüften

  • Keine Dauerlüftung eines Raumes durch Spaltöffnung eines Fensters, sondern richtig lüften: Heizkörperventile schließen, Fenster weit öffnen, kurz die frische Luft einströmen lassen, Fenster schließen.

  • Für richtiges lüften (stoßlüften) zu jeder Jahreszeit empfehlen sich folgende Zeiten: - Januar, Februar und Dezember = 4-6 Minuten - März und November = 8-10 Minuten - April und Oktober = 12-15 Minuten - Mai und September = 12-20 Minuten - Juni, Juli und August = 25-30 Minuten

  • Heizkörper nicht durch Gardinen, Heizkörper-Verkleidung oder anderes verdecken (Wärmestau vermeiden!).

  • Nicht sämtliche Räume müssen gleich warm sein. Im Schlafzimmer und in Nebenräumen können es gut einige Grad weniger sein.

  • Raumtemperatur zeitweise senken, vor allem nachts. (Aber auch tagsüber, wenn beispielsweise keiner im Haus ist.) Also Heizkörperventile etwas zurückdrehen.

  • Auf genügend Luftfeuchtigkeit (ca. 35-65 %) achten. Pflanzen zum Beispiel schaffen ausreichend feuchte Luft. Sie wirkt wärmer als trockene, ist gesünder und erhöht Ihr Wohlbehagen.

  • Überheizte Räume sind nicht gesund. Die Raumtemperatur sollte normalerweise 20° C nicht überschreiten.

  • Rolläden, Vorhänge oder Fensterläden sollten Sie bei einbrechender Dunkelheit schließen, um die Wärmeverluste durch die Fenster zu vermindern. Denken Sie bitte daran: 1 °C Temperatur mehr im Raum bedeutet ca. 6 % mehr Energieverbrauch.

Weitere Informationen unter: www.thema-energie.de


Wasser

Duschen statt Baden spart eine Menge Wasser. Denn: Die Wassermenge für ein Vollbad reicht für 3x3 Minuten prickelndes Duschen.Beim Zähneputzen ein Zahnputzglas verwenden, statt minutenlang Trinkwasser ungenutzt in den Ausguss laufen zu lassen. Ein tropfender Wasserhahn und eine undichte Toilettenspülung können übers Jahr gerechnet sehr viel Wasser kosten. Deshalb: Kaputte Dichtungen austauschen!

Einhandmischer machen Schluss mit dem verschwenderischen Hin und Her beim Mischen von kaltem und warmen Wasser. Durchflussbegrenzer senken die Wassermenge, die pro Minute durch den Hahn oder den Duschkopf fließt. Da dem Wasser mehr Luft beigemischt wird, bleibt der Strahl füllig wie zuvor, obwohl weniger Wasser durchläuft. Achtung: Für Durchlauferhitzer und drucklose Speicher sind solche Begrenzer nicht geeignet, weil hier der normale Fließdruck erhalten bleiben muss, um Störungen an den Geräten zu vermeiden.

Beauftragen Sie mit Arbeiten an der Hausinstallation einen Installateur, der beim Wasserversorgungsunternehmen eingetragen, d. h. als fachkundig anerkannt ist.

Die Spartaste für „kleine Geschäfte“ hilft, Wasser bei einem der größten Wasserschlucker – der Toilette – zu sparen. Waschmittel nach dem Härtebereich des Trinkwassers dosieren. Eine Überdosierung von Waschmitteln ist nicht nur unnütz, sondern geht auch an den Geldbeutel und schädigt die Gewässer.Wasch- und Spülmaschine nur voll beladen in Betrieb setzen. Das Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung bedarf keiner Nachbehandlung. Wenn für bestimmte technische Zwecke Geräte zur Wasserenthärtung (Dosiergeräte oder Ionentauscher) eingesetzt werden, ist auf die Kennzeichnung „DVGW“ bzw. „DIN-DVGW“ zu achten.

Wir beraten Sie gerne!

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