Fragen & Antworten

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um einen Anbieterwechsel sowie zu unserem Angebot.

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Kanalnetz

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Rund um den Wechsel

Noch nie den Anbieter gewechselt? Hier erfahren Sie wie es geht.

Abwasserentsorgung

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Dichtheitsprüfung

Apropos Dichtheitsprüfung – diese Fragen bekommen wir oft gestellt:

Kläranlage

Starkregen

Elektromobilität

Wallbox

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Nichts. Wir passen Ihre Abschläge jedes Jahr an Ihren tatsächlichen Verbrauch an. Wir wollen ja nicht, dass Sie mehr bezahlen, als Sie verbrauchen. Gerne korrigieren wir die Abschläge auch vor Jahresende – sprechen Sie uns einfach an!
Eine Übersicht unserer aktuellen Tarife finden Sie hier: Strom, Erdgas, Wasser oder Wärme.
Ganz bequem digital auf unserer Website – oder per Post. Dazu schicken wir Ihnen eine Ablesekarte auf dem Postweg. Wir kümmern uns dann um den Rest und übermitteln Ihren Zählerstand an die jeweilige Vertriebsgesellschaft.
Kanalnetz

Ganz einfach gesagt: Alles, was gefährlich ist, sich absetzt oder zu Verstopfungen führen könnte. Denn all das bedeutet für uns viel mehr Arbeit und ist mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden. Zum Beispiel bei Stoffen wie Benzin, die gefährliche Dämpfe oder Gase bilden. Oder auch:
    • Katzenstreu (saugt Flüssigkeit auf und lagert sich ab)
    • Essensreste (bilden Fettschichten und sorgen für Verengungen)
    • Feuchttücher (bauen sich nicht schnell genug im Kanal ab, obwohl Hersteller dies oft versprechen. Sie sorgen gerade an den Pumpwerken für kostenintensive Verstopfungen)
    • Weitere Hygieneartikel wie Ohrenstäbchen, Präservative etc. (diese sorgen ebenfalls für Verstopfungen)
Ganz wichtig: Medikamente sollten Sie niemals über das Waschbecken oder die Toilette entsorgen. Die Kläranlage kann sie bei der Reinigung nicht abbauen. Was leider bedeutet, dass die Medikamente dann in Flüssen oder Seen landen und Tieren und Pflanzen schaden. Medikamente gehören in den Restmüll oder alternativ in die Container der Schadstoffsammelstellen. Ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen? Dann können Sie das Medikament auch ganz einfach in einer Apotheke abgeben. Möglichkeiten gibt es viele, das Abwasser ist aber keine! Möchten Sie sich tiefergehender über das Thema informieren? Hier finden Sie die „Spielregeln“ für die Abwasserentsorgung bzw. die Abwasserbeseitigungssatzung der Stadt Wesel.
Trennsysteme leiten das Regenwasser oft in naheliegende, teils auch kleine Gewässer. Manchmal stehen dafür Speichermöglichkeiten bereit. Jede Einleitung überprüfen und berechnen unsere Fachleute zusammen mit dem Kreis Wesel.
Ein Mischsystem bedeutet: Hier werden alle Abwässer – egal ob Schmutz- oder Regenwasser – in einer gemeinsamen Leitung abgeführt und zentral in den Kläranlagen gereinigt. Im Trennsystem wiederum wird das Regenwasser – wie der Name schon sagt –getrennt von dem übrigen Schmutzwasser gesammelt. In Neubaugebieten sind oft modifizierte Trennsysteme üblich. Der Unterschied zum herkömmlichen Trennsystem: Das Regenwasser wird nicht in einen öffentlichen Kanal geleitet, sondern versickert auf dem eigenen Grundstück. Achtung: Der Schmutzwasserkanal ist hiervon unberührt.
Netzanschluss

Alles rund um das Thema Netzanschluss.

In beiden Fällen müssen Sie sich mit einem Antrag an die Stadt Wesel wenden. Wenn die Abwasserentsorgung davon betroffen sein sollte, helfen wir Ihnen weiter. Ist Ihr Grundstück größer als 800 Quadratmeter? Dann müssen Sie einen Überflutungsnachweis vorzeigen. Den können Sie inklusive einer Checkliste hier im Downloadbereich herunterladen.
Wir kümmern uns um die Grundstücksanschlussleitung bis zu Ihrer Grundstücksgrenze (öffentlicher Bereich). Für den Anschluss auf Ihrem eigenen Grundstück ist der Grundstückseigentümer verantwortlich.
Hausanschlussleitungen sind die Leitungen von der privaten Grundstücksgrenze bis zu dem Gebäude oder dem Ort auf dem Grundstück, wo Abwasser entsteht. Dazu gehören auch Leitungen unter der Bodenplatte des Gebäudes sowie die Einsteigeschächte und die Inspektionsöffnungen. Haben Sie ein Druckentwässerungsnetz? Dann gehört die Druckstation inklusive Druckpumpe auf Ihrem privaten Grundstück zu Ihrer Hausanschlussleitung.
Dazu reicht ein formloser Antrag bei der Stadt Wesel. Geben Sie dazu einfach Folgendes an:
    Ihre Kontaktdaten
    Art und Umfang Ihrer geplanten Baumaßnahme
    Lage (Flur, Flurstücksnummer und ggf. Hausnummer)
Damit es möglichst schnell geht, geben Sie am besten auch direkt an, wo die Leitung auf Ihrem Grundstück angeschlossen werden soll. Nutzen Sie das Grundstück gewerblich? Dann gibt Ihnen die Stadtverwaltung gern weitere Hinweise.
Wenn Sie ein Privatgrundstück haben, ist ein Revisionsschacht pro Entwässerungssystem Pflicht. Er sorgt dafür, dass Sie die Hausanschlussleitung problemlos warten und pflegen können. Er liegt im besten Fall gut erreichbar direkt hinter der Grundstücksgrenze. Wichtig: Der Hauptkanal sollte maximal 15 Meter vom Revisionsschacht entfernt sein. Bei Reihenhäusern in der Stadt oder bei Platzmangel, beispielsweise wenn der Abstand von der Gebäudekante zur Straße zu gering ist, können Sie auf einen Revisionsschacht verzichten.
Rund um den Wechsel

Noch nie den Anbieter gewechselt? Hier erfahren Sie wie es geht.

Wir beliefern Privat- und Gewerbekunden mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Unser Strom und Gas wird zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen und sind somit vollständig CO2-frei.
Der Strom- oder Erdgaszähler ist in der Regel in Ihrer Wohnung, im Keller oder im Eingangs- bzw. Flurbereich. Sollten Sie den Zähler nicht finden, kann Ihnen die Hausverwaltung oder der Hausmeister weiterhelfen. Ihre Zählernummer finden Sie auf Ihrer letzten Strom- oder Erdgasrechnung und natürlich auch auf dem jeweiligen Zähler.
Der Wechsel zu uns ist natürlich kostenfrei! In wenigen Schritten können Sie online zu uns wechseln.
Die Versorgung beginnt sechs bis zehn Wochen nach Abschluss des Vertrages. Allerdings hängt dies konkret, von den Kündigungsfristen Ihres aktuellen Versorgers ab.
Der Wechsel zu den Stadtwerken Wesel funktioniert einfach über diese Internetseite oder über unsere Kundenhotline 0281 / 96 60 - 0 (zum Ortstarif). Wenn Sie unseren günstigen Strom direkt online bestellen möchten, klicken Sie bitte hier. Für Erdgas klicken Sie bitte hier.
Natürlich! Sie haben das Recht auf den Energieversorger Ihrer Wahl. Jeder Verbraucher, der einen eigenen Strom- oder Gaszähler für seine Wohnung oder sein Haus hat und in einem direkten Vertragsverhältnis mit einem Energieversorger steht, kann seinen Anbieter wechseln. Mit den Stadtwerken Wesel wählen Sie einen zuverlässigen Partner für Ihre Energie.
Abwasserentsorgung

Alles rund um das Thema Abwasserentsorgung.

In Wesel gibt es zunächst die Zentralkläranlage. An dieser sind 110.000 Einwohner Werte ange-schlossen. Die jährliche behandelte Abwassermenge beträgt ca. 6.200.000 m³. Des Weiteren gibt es im ganzen Stadtgebiet mehrere kleinere Anlagen:
  • Kläranlage Bislich mit 2000 Einwohnerwerten
  • Kläranlage Bergerfurth mit 200 Einwohnerwerten
  • Kläranlage Diersfordt mt 400 Einwohnerwerten
Des Weiteren gibt es im ganzen Stadtgebiet noch:
  • 14 Schmutzwasserpumpwerke
  • 12 Mischwasserpumpwerke
  • 8 Regenwasserpumpwerke
  • 4 Regenrückhaltebecken
  • 3 Regenüberlaufbecken
  • 7 Regenklärbecken
Das Kanalnetz von Wesel beläuft sich auf ca. 364 km Länge, dass sich wie folgt untergliedert:
  • 108 km Schmutzwasserkanal
  • 133 km Mischwasserkanal
  • 90 km Regenwasserkanal
  • 33 km Druckrohrleitung
Durch weitere Erschließungen wächst das Kanalnetz der Stadt Wesel stetig weiter.
Dichtheitsprüfung

Apropos Dichtheitsprüfung – diese Fragen bekommen wir oft gestellt:

Die Leitung sollten Sie während der Prüfung nicht benutzen. Das bedeutet leider auch: Ihr häuslicher Tagesablauf ist zumindest in puncto Wasserverbrauch kurzzeitig eingeschränkt. Damit wir die Leitung prüfen können, brauchen wir zudem einen Zugang dazu. Sind Sie unsicher, ob der Platz bei Ihnen dafür ausreicht? Wir schauen uns die Situation gern vor Ort an und geben Ihnen Tipps.
Das hängt unter anderem davon ab, wie lang und verzweigt Ihr Leitungssystem ist und ob es ausreichende Zugangsmöglichkeiten gibt. Wir machen Ihnen gern ein unverbindliches Angebot. Dazu schauen wir uns das Ganze vor Ort an; der erste Termin dafür ist für Sie kostenfrei.
In der Regel müssen Sie Ihre Leitungen nur für Neubauten auf ihre Dichtheit prüfen; für Bestandsanlagen reicht meistens eine Inspektion mittels Kamera. Gemeint sind Leitungen für Schmutzwasser sowie Einsteigeschächte oder Inspektionsöffnungen. Ausgenommen von der Prüfpflicht sind Abwasserleitungen, die wirklich nur Niederschlagswasser (wie zum Beispiel Regenwasser) ableiten.
Kläranlage

Sicher! Jeder, der interessiert ist, kann unsere Kläranlagen besichtigen, auch Schulklassen. Die Gruppengröße sollte am besten bei maximal 25 Personen liegen. Um Unfälle zu vermeiden, wäre es gut, wenn die Personen mindestens 16 Jahre alt sind – oder aber eine Aufsichtsperson ist mit dabei. Wir bieten Führungen zwischen 7 und 16 Uhr an.
Wenn wir auf die Kläranlagen verzichten würden, würde das verschmutzte Abwasser unsere Umwelt und letztlich auch uns selbst gefährden. Damit das nicht passiert, gibt es klare gesetzliche Vorgaben von der EU- bis zur Kommunalebene, um das Abwasser hygienisch und sicher zu entsorgen und unser Klima zu schützen.
Der Abwasserkanal transportiert das Abwasser durch das Stadtgebiet bis zur Kläranlage. Hier gibt es viele Einzelschritte – ein Grobabriss: Ein „Gitterrost“ hält größere Störstoffe zurück. Im nächsten Schritt werden auch feinere Stoffe wie Sand und Fett aufgefangen. In der Vorklärung können wir schwere, organische Stoffe abfangen. Andere Stoffe baut die biologische Abwasserreinigung durch Mikroorganismen wie beispielsweise Pilze und Bakterien zu anorganischen Produkten um – so verhindern wir unter anderem das unkontrollierten Algenwachstum in den Gewässern. Anschließend geht es weiter in die Nachklärung, bevor das gereinigte Abwasser über das Hochwasserpumpwerk in den Rhein fließt. Bei dem ganzen Prozess gewinnen wir Strom, den wir für die Pumpen und Aggregate der Kläranlage nutzen und so den wesentlichen Strombedarf der Kläranlage decken können. Wenn Sie neugierig sind, sehen Sie sich hier gern das Anlagenschema unserer Kläranlage an.
Zum einen, dass keine Störstoffe im Abwasser landen – dazu gehören auch Medikamente! Zum anderen, dass die Leitungen richtig an unser Netz angeschlossen sind. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie Ihr Eigenheim beispielsweise umbauen. Wir helfen Ihnen gern!
Abbaubare organische Stoffe sind Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorverbindungen. Was sehr chemisch klingt, bedeutet eigentlich: Im Gewässer sorgen diese Stoffe dafür, dass Algen und Pflanzen unkontrolliert wachsen. In der Kläranlage entfernen wir sie deshalb.
Störstoffe sind vor allem feste Stoffe wie beispielsweise Feuchttücher oder weitere Hygieneartikel wie Ohrenstäbchen, Präservative und Binden. Sie können unsere Anlagen verstopfen und sollten gar nicht erst im Abwasser landen – darauf können wir alle achten.
Starkregen

Die Stadt Wesel ist dafür verantwortlich, Abwasser (und auch Regenwasser) zu entsorgen. Die Starkregenfälle werden nach Indizes unterschieden. Die Stadt ist für Indizes von eins bis fünf verantwortlich, wobei die eins für seltenen und die fünf für intensiven Starkregen steht. Ein Schutz bis zum Maximum (Index 12) ist vonseiten der Stadt nicht möglich. Deshalb sollten Sie unbedingt auch selbst Ihr Haus schützen. Die Stadtverwaltung denkt auch in allen anderen Bereichen die Starkregengefahr mit, unter anderem:
    • Bei städtischen Baumaßnahmen
    • Bei Bauanträgen (Überflutungsnachweise etc.)
    • Durch Notwasserwege und Rückhaltebecken
    • Bei der Quartierentwicklung bei Erschließungsgebieten
    • Bei der Entsieglung von befestigten Flächen
Damit Sie Gefahren selbst abschätzen können, haben wir zusammen mit der Stadt die Entwicklung einer Starkregengefahrenkarte beauftragt. Sobald das Ergebnis da ist, finden Sie es natürlich hier .
Dachrinnen, Ablaufkästen und die öffentliche Kanalisation können die Wassermenge beim Starkregen oft nicht aufnehmen. Deshalb kann es sein, dass das Regenwasser plötzlich in Ihren eigenen vier Wänden landet. Mit dem „Objektschutz“ könnten Sie diesen Fall verhindern – Informationen dazu gibt’s im Download-Bereich. Bevor Sie den Objektschutz planen, sollten Sie aber überlegen, wie und wo Wasser beispielsweise in Ihr Haus eindringen könnte. Diese Abbildung zeigt mögliche Schwachstellen:
Um es kurz zu machen: Ja! Bei Starkregen ist grundsätzlich jeder von uns gefährdet. Ein Starkregen kann im ganzen Stadtgebiet ohne große Vorankündigung auftreten und zu Überflutungen führen. Aber es hängt auch davon ab, wo Sie genau wohnen. So sind Senken beispielsweise deutlich gefährdeter als Gebäude oberhalb der Senke.
Bei einem Starkregen tritt eine große Niederschlagsmenge in einer kurzen Zeit in einem kleinen Einzugsgebiet auf. Es gibt jedoch keinen genauen Richtwert dafür, wann ein starker Regenschauer auch wirklich als Starkregen gilt. Um eine Vereinfachung in der Risikokommunikation mit der Bevölkerung zu erzielen, wurde ein Starkregenindex eingeführt. Dieser ist wie z. B. die Windskala ein dimensionsloser Index, der in 12 Klassen eingeteilt ist. Je größer der Index, desto größer ist die Überflutungsgefahr. Die folgende Abbildung zeigt zum einen die Zuordnung von Niederschlägen unterschiedlicher Wiederkehrzeiten zum Starkregenindex und zum anderen den Beitrag zum Überflutungsschutz verschiedener Entwässerungselemente. Außerdem sind anhand schematischer Zeichnungen die Auswirkungen unterschiedlicher Starkregenereignisse dargestellt. StarkregenStarkregenindex (zusammengestellt aus Schmitt et al. 2018; DWA, 2013)
Elektromobilität

      • Reine Elektroautos (BEV): ausschließlich Elektromotor
      • Range Extender (REEV): Elektromotor ergänzt um einen kleinen Verbrennungsmotor, der nur Strom für die Batterie erzeugt
      • Plug-In-Hybridfahrzeug (PHEV): Elektromotor und Verbrennungsmotor
      • Voll-Hybridfahrzeuge (HEV): großer Verbrennungsmotor ergänzt um Elektromotor
Es ist richtig, dass die Herstellung von Batterien noch sehr energieintensiv ist. Nur das Fahren mit einem Auto erzeugt keine CO2-Emissionen, die Herstellung des Fahrzeugs hingegen schon. Um den Energieeinsatz von E-Autos gegenüber Verbrennern zu beurteilen, muss eine Umweltbilanz (Zusammenfassung aller Umweltauswirkungen bezogen auf das E-Auto) in Betracht gezogen werden. Dabei fließt der gesamte Lebensweg des Fahrzeuges ein: Die Herstellung aller Bauteile, der Betrieb und die dafür benötigte Energie, der Wartungsaufwand und schließlich die Entsorgung. In all diesen Lebensphasen wird auch berücksichtigt, welche Umweltwirkungen die Rohstoffe und Energieträger bei ihrer Gewinnung und Verarbeitung verursachen. Im Schnitt verursacht das E-Auto über den gesamten Lebenszyklus rund ein Drittel weniger CO2 als ein Benziner, weil es emissionsfrei fährt. Noch deutlicher fällt die CO2-Einsparung aus, wenn man ausschließlich Ökostrom tankt, z.B. zuhause mit den günstigen Tarifen von den Stadtwerken Wesel.
Wo finde ich die nächste öffentliche Ladesäule? Oft sind die Lade-Standorte auch in den Navigationssystemen der Elektroautos integriert. Dazu der Tipp: Schauen Sie sicherheitshalber in der App Ihres Ladekartenbetreibers nach, wo Sie mit Ihrer Ladekarte Strom "tanken" können. Wie viele Ladepunkte gibt es? Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektroautos ist deutlich gestiegen. Nach Zahlen des Energieverbandes BDEW gab es Anfang Dezember 2019 23.840 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Im Vergleich zum Dezember 2018 ist dies ein Zuwachs von fast 50%. (Eine Ladesäule beinhaltet mehrere Ladepunkte) Wie schalte ich eine Ladesäule frei, um mein Fahrzeug zu laden? Für die meisten Ladesäulen im öffentlichen Bereich benötigen Sie eine Ladekarte des Betreibers oder eines Elektromobilitäts-Anbieters. Letzteres bezeichnet ein Unternehmen, das mit dem Betreiber der Ladesäule kooperiert. Informieren Sie sich hier über die Ladekarte der Stadtwerke Wesel. Was ist Roaming und wie funktioniert es? Anfangs haben die Ladesäulenbetreiber nur ihre eigenen Karten zugelassen. Inzwischen gibt es sogenannte Roaming-Angebote, die es ermöglichen, mit einer Ladekarte an Säulen verschiedener Betreiber Strom zu tanken und abzurechnen. Wie bezahle ich an Ladestationen? Die Bezahlung erfolgt bis dato meistens über die Ladekarte. Mit ihr erkennt die Säule den Kartenanbieter und übermittelt die Kosten der Ladung dann dem Ladekartenanbieter, der mit Ihnen abrechnet. Die Ladesäulenverordnung und die Förderrichtlinie zur Errichtung von Ladeinfrastruktur fordern aber für neu aufgestellte Ladesäulen eine Direktbezahlmöglichkeit mittels Bargeld, EC-, Kreditkarte oder App, so dass sich das Problem der vielen verschiedenen Ladekarten mit der Zeit erledigen wird.
Die Reichweite hängt von Ihrem Fahrzeug und seiner Batteriekapazität ab. Während Voll-Hybride ca. 50 km rein elektrisch schaffen, haben die aktuellen E-Auto Modelle eine Reichweite von 150 bis 500 km. Sowohl der Fahrstil als auch die Witterung beeinflussen allerdings die tatsächliche Reichweite. Kälte, ein sportlicher Fahrstil und der Einsatz der Klimaanlage bei heißem Wetter verringern diese. Aber gut zu wissen: Im Durchschnitt pendeln die Deutschen zwischen 40-50 km am Tag und das ist – egal bei welchem Wetter – mit einer Tankladung zu schaffen!
Typ 2-Stecker Der dreiphasige Stecker ist im europäischen Raum am weitesten verbreitet und wurde als Standard festgelegt. Im privaten Raum sind Ladeleistungen bis 22 kW (400 V, 32 A) gängig, während an öffentlichen Ladesäulen Ladeleistungen bis zu 43 kW (400 V, 63 A) möglich sind. Die meisten öffentlichen Ladestationen sind mit einer Typ 2-Steckdose ausgestattet. Daran kann jedes Mode 3-Ladekabel angeschlossen werden, also können sowohl Elektroautos mit Typ 1 als auch Typ 2-Stecker geladen werden. Auf der Seite der Ladestation haben alle Mode 3-Kabel den sogenannten Mennekes-Stecker (Typ 2). Zusätzliche Steckertypen:
    - Combo-Stecker (Combined Charging System CCS)
    - Typ 1-Stecker
    - CHAdeMO-Stecker
    - Tesla Supercharger
Beim Kauf sollte nicht allein der Kaufpreis entscheidend sein, denn bei Betriebskosten, Versicherung, und vor allem bei den Antriebskosten ist das E-Auto auf lange Sicht günstiger. Zudem gibt es staatliche Zuschüsse zum Beispiel den Umweltbonus für Kauf, eine Kfz-Steuerbefreiung, sowie Förderungen für private und öffentliche Ladestationen. Preiswertere Modelle wären u.a. Renault Zoe, Nissan Leaf, Skoda Citigo und der neue VW ID.3.
      • Reine Elektroautos fahren emissionsfrei und erzeugen keine Abgase
      • Nutzer eines Elektro-Dienstwagens versteuern nur noch 0,5% statt 1,0% des Bruttolistenpreises
      • Geringere Verbrauchs-, Betriebs,- und Wartungskosten im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren
      • deutliche Einsparung der Entgelte für Netznutzung durch Einbau eines separaten Zählers für die entsprechende Ladestation
      • geräuscharmes und effizientes Fahren
      • bei reinen Elektroautos entfällt die Kfz-Steuer und bei vielen Versicherungen gibt es Vergünstigungen
      • Nutzung von Bremsenergie mittels Rekuperation (die Bremsenergie wird zum Aufladen des Akkus genutzt).
Wallbox

Elektrofahrzeuge können zwar theoretisch an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden, dies ist aber eher als eine Not-Lademöglichkeit zu betrachten, von der eher abgesehen werden sollte (Während des Ladens wird die max. Leistung der Haushaltssteckdose über mehrere Stunden ausgereizt und erhöht die Gefahr eines Kabelbrandes durch Überhitzung). Sicherer und schneller geht es aber mit einer privaten Wallbox oder Ladesäule. Vor der Installation einer solchen Ladestation, sollten die Gegebenheiten vor Ort von einer Elektrofachkraft geprüft werden. Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit Bemessungsleistungen > 3,6 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Ab 12 kW Summenbemessungsleistung je Kundenanlage ist die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich. Zudem müssen Ladeeinrichtungen >12kW eine Möglichkeit zur Steuerung/Regelung (z. B. in 10 %-Schritten), eine intelligente zeitliche Steuerung oder Regeleinrichtungen zur Netzintegration über eine Unterbrechungsmöglichkeit durch den Netzbetreiber aufweisen. Ist eine Ladestation installiert, geht das Aufladen kinderleicht: einfach Stecker rein und auftanken.

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